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fair/play vernetzt: Newsletter 12/2017

11.12.2017

Viele Studien über Glücksspielverhalten in Deutschland machen deutlich: Immer mehr Jugendliche nehmen an Glückspielen teil. Daran ändern auch die Jugendschutzbestimmungen nichts. Angebote im Internet und Geldspielautomaten in Spielhallen und Gaststätten sind besonders beliebt, bergen aber auch Gefahren.

Die meisten problematischen und pathologischen Glückspieler_innen haben in ihrer Jugend damit angefangen. Wir wissen, dass sich der Zuwachs der ambulanten Beratungsnachfrage von süchtigen Spielern und Spielerinnen stetig fortsetzt. Um Glücksspielsucht zu verhindern, muss diese frühzeitig erkannt werden und macht Präventionsarbeit unabdingbar! Durch unsere gute örtliche und überregionale Vernetzung wurde das Thema Glücksspiel in viele Arbeitskreise getragen, Fachleute und Multiplikator_innen wurden sensibilisiert. Letzteres auch durch unsere veranstaltete Fachtagung, auf der die Schwierigkeiten und Herausforderungen der Versorgung und Behandlung insbesondere der Gruppe der jüngeren (Internet-) Glücksspieler_innen im Mittelpunkt standen.

Wir haben mit unserem Projekt „fair/play – vernetzt“ einen gewissen Bekanntheitsgrad erreicht, so dass wir – im Vergleich zum ersten Projektjahr – eine erhöhte Anfrage und Nutzung des Angebotes verzeichnen können. Die bisherigen Erfahrungen in der Beratung und die Ergebnisse der Projekterhebung berücksichtigend, lässt sich zusammenfassend feststellen, dass wir mit unseren Aktivitäten auf dem richtigen Weg sind, der wachsenden Glücksspielsuchtproblematik zu begegnen und den betroffenen Menschen zu helfen.

Für Rückmeldungen zu unserem Newsletter und eigene Vorschläge für Beiträge sind wir jederzeit dankbar.

Viele Grüße

B. Marrziniak
Geschäftsführerin
Suchthilfe direkt Essen

P. Hennen
Geschäftsführer
gGmbH Schuldnerhilfe Essen gGmbH

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